KI wird nun auch in elektronischen Akt (ELAK) integriert

Politik

Künstliche Intelligenz zieht in den elektronischen Akt – kurz ELAK – ein. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können mit dem Tool künftig Informationen aus Akten und Dokumenten schneller erschließen, Inhalte zusammenfassen und Fragen unmittelbar innerhalb ihrer gewohnten Arbeitsumgebung bearbeiten. Technische Grundlage dafür ist die zentrale souveräne KI-Infrastruktur des Bundesrechenzentrums (BRZ).

Mit „KI im ELAK“ wird Künstliche Intelligenz erstmals direkt in den elektronischen Akt der Bundesverwaltung integriert. Nach zentral verfügbaren Services wie GovGPT wird KI nun unmittelbar in bestehende Verwaltungsprozesse und Fachanwendungen eingebunden. „Mit Public AI bringen wir Künstliche Intelligenz dorthin, wo sie im Verwaltungsalltag konkret Zeit spart und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlastet“, meint dazu Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP).

Pröll: „Wichtiger nächster Schritt“

Mit dem neuen Tool müssen umfangreiche Akten und Dokumentensammlungen nicht mehr Seite für Seite durchsucht werden – die relevanten Informationen können gezielt erschlossen und zusammengefasst werden. So bleibe mehr Zeit für die fachliche Arbeit und für bessere Services für die Bürgerinnen und Bürger, begründet Pröll die Initiative. Die Integration in den ELAK sei daher „ein wichtiger nächster Schritt auf dem Weg zu einer modernen und leistungsfähigen Verwaltung“.

Die KI soll dabei bei drei zentralen Aufgaben unterstützen: Der Chat mit der ELAK-Hilfe beantwortet Fragen zur Bedienung des elektronischen Akts selbst. Zudem können von der KI Dokumente einer gemeinsamen Online-Dokumentenablage durchsucht, relevante Informationen identifiziert und Inhalte aus mehreren Dokumenten zusammengefasst werden. Bedienstete können außerdem Fragen zu einem konkreten Akt stellen und sich dessen wesentliche Inhalte strukturiert erschließen lassen.

Rollout bis Ende des Jahres abgeschlossen

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Die Einführung von „KI im ELAK“ startet schrittweise in den nächsten Wochen und in enger Abstimmung mit den Ministerien, obersten Organen und weiteren teilnehmenden Organisationen. Der Rollout soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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