
Gibt es im deutschen Fußball denn eine Instanz über dem Kaiser? Ja, natürlich: Klopp. Seit Jürgen Klopp zum Bundestrainer bestellt wurde, befindet sich Fußball-Deutschland im Ausnahmezustand.
Erledigt die Querelen der vergangenen Jahre, vergessen die sportlichen Demütigungen bei den letzten Turnieren – Schwarz-Rot-Klopp wurde vom Boulevard als neue Devise ausgegeben, der charismatische Erfolgscoach von Dortmund und Liverpool soll der stolzen Fußballnation Deutschland wieder neues Leben einhauchen. So wie weiland Franz Beckenbauer, der legendäre deutsche Fußball-Kaiser.
Im ersten Länderspiel unter Jürgen Klopp, der in Deutschland als Heilsbringer und Erfolgsgarant tituliert wurde, konnte das Ergebnis nicht mit der Euphorie Schritt halten. Das Highlight gegen die Niederlande blieb aus – am Ende mussten sich die Deutschen mit einem 1:1 begnügen.
Ohne die neue deutsche Nummer 1, Marc-Andre ter Stegen, wäre Jürgen Klopp bei seiner Premiere sogar auf verlorenem Posten gewesen. In Manuel-Neuer-Manier wehrte sich der 34-Jährige mit Händen und Füßen gegen einen Treffer und brachte mit seinen Paraden die niederländischen Angreifer zur Verzweiflung.
Trotzdem ging die DFB-Elf in Führung, Felix Nmecha stellte nach einer halben Stunde auf 1:0. Schon zu diesem Zeitpunkt waren die Niederlande extrem gefährlich und hebelten die DFB-Defensive immer wieder aus.
Die Deutschen zogen sich nach der Führung mehr und mehr zurück und wurden für die Nachlässigkeiten auch bestraft. In der Nachspielzeit gelang Cody Gakpo, der ehemalige Spieler von Jürgen Klopp bei Liverpool, der verdiente Ausgleich.
Source:: Kurier.at – Sport



