Offensivbilanz von Rapid vor der XL-Pause: Das Fundament für den Flow

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Johannes Hoff Thorup ist ein Trainer, der gerne immer alles unter Kontrolle hat. „Nichts, was wir tun, basiert auf Zufall. Wir bereiten die Spieler auf alles vor“, betont der Däne öfters. Aber jetzt kommt eine Phase, die für den 37-Jährigen, der nach einer schweren Fußverletzung bereits mit Anfang 20 Trainer wurde, selbst neu ist.

Die Länderspielpause wurde auf drei Wochen verlängert. Unter den Bundesliga-Coaches wird diskutiert, ob die Spieler nur ein paar Tage freibekommen sollen – oder, wie bei Rapid nach dem Testspiel in Venedig (26. September), länger.

Ob die Hütteldorfer den Flow, der beim überzeugenden 3:0 gegen die WSG jederzeit zu spüren war, trotzdem beibehalten können? Ob in Linz gegen Doublesieger LASK am 11. Oktober auf den besten Saisonstart seit 1998 nahtlos aufgebaut werden kann?

„Ich weiß nicht, ob wir den Flow halten können. Auch ich habe keine Erfahrung mit so einer langen Pause mitten in der Saison“, sagt Hoff Thorup.

Lange Trainer-Sitzung 

Klar ist, dass vor dem Durchschnaufen das gesamte Trainerteam noch ordentlich Arbeit bekommt.

Für den Montag wurde eine lange Sitzung anberaumt. Jedes einzelne der bislang 15 Spiele (mit 12 Siegen) wird ausgiebig analysiert.

Das Positive soll seziert werden, aber auch besonders das Negative – wie bei der einzigen Niederlage, dem 1:5 in Salzburg: „Damit können wir kleine Anpassungen vornehmen und wissen genau, was wir für den zweiten Teil der Herbstsaison verstärkt trainieren sollen.“

Der Coach, der seinen Punkteschnitt nach einem schwachen Frühjahr mittlerweile auf 1,8 Zähler pro Partie hochgeschraubt hat, gönnt den Spielern nach dem Venedig-Trip „genug Zeit auf der Couch, um einfach mal auszuspannen“.

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15 Spiele, 48 Tore

Unabhängig von den Fragezeichen um die XL-Pause kann Hoff Thorup auf ein sehr stabiles Fundament aufbauen. Besonders die Offensive ist mit einem Torschnitt von über drei Treffern pro Partie überaus gefährlich.

Von der Stammelf mit der meisten Einsatzzeit hat jeder zumindest einen Scorerpunkt. Auch Goalie Hedl, der in Ried den 2:1-Siegestreffer vorlegte.

An der Spitze steht Hoff Thorups Wunschspieler Adamsen mit sechs Toren und fünf Assists. Kara hält in den Pflichtspielen bei acht Scorerpunkten, der immer stärker werdende Yusuf Demir bei sieben.

Joker stechen sehr häufig 

Auffällig sind die Werte der drei „logischen Joker“: Wurmbrand hat acht Scorerpunkte, Haidara und Tilio halten bei je sieben Torbeteiligungen.

Es ist erst drei Monate her, dass Rapid als – gleichauf mit Altach – ungefährlichste Mannschaft der Liga die Saison beendet hat. 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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