
Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht an die beiden US-Forscher Robert Hall und Michael Woodford. Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften verlieh den Preis am Montag den Wissenschaftlern für die Entwicklung neuer makroökonomischer Modelle, die eine effektivere Stabilisierungspolitik ermöglichen. Auf der Grundlage dieser Modelle könnten gut getimte fiskal- und geldpolitische Maßnahmen die Ausschläge der Konjunktur verringern.
Der Nobelpreis im Fach Wirtschaftswissenschaften wird erst seit 1969 verliehen. Er wird von der schwedischen Notenbank gestiftet. Sie trägt mit dem Preis der wachsenden Bedeutung wirtschaftlicher Fragen Rechnung. Dotiert ist er in diesem Jahr mit zwölf Millionen schwedischen Kronen, umgerechnet eine Million Euro.
Im vergangenen Jahr wurden drei Forscher, die in den USA und in Europa tätig sind, für ihre Arbeiten über innovationsgetriebenes Wirtschaftswachstum und „schöpferische Zerstörung“ ausgezeichnet. Der Preis ging 2025 zur Hälfte an den gebürtigen Niederländer Joel Mokyr, der in den USA forscht, und zur anderen Hälfte an Philippe Aghion, der in Frankreich und London arbeitet, sowie an den in den USA tätigen Kanadier Peter Howitt.
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Source:: Kurier.at – Wirtschaft



