Warum die Rapid-Leistung Hoff Thorup glücklicher macht als der Sieg

Sport

Johannes Hoff Thorup ist ein Trainer, der auch nach Siegen sehr kritisch ist und nach Details sucht, die er seiner Mannschaft präsentieren wird.

Nach dem 2:0 von Rapid beim LASK schlägt der Däne neue Töne an.

„Die Leistung macht mich noch glücklicher als der Sieg. Wir haben gegen eines der besten Teams, vielleicht das beste, verdient gewonnen. Es gibt wirklich nicht viel, das ich noch kritisieren könnte“, erklärt der 37-Jährige auf KURIER-Anfrage.

Standards als wunder Punkt 

Dass der LASK via Standards einem Tor nahe kam, überrascht Hoff Thorup nicht: „Da sind sie top und im Schnitt viel größer als wir. Da kann man nur versuchen, das möglichst gut zu verteidigen.“

Und die vergebenen Chancen von Ercan Kara, will der Trainer seinem Goalgetter auch nicht vorhalten: „Wir haben uns viele Chancen erarbeitet. Das ist das Wichtigste. Und dann zum richtigen Zeitpunkt doch noch getroffen.“

Aber ganz sicher war der 37-Jährige nicht, ob der Flow durch die Länderspielpause durchbrochen werden könnte: „Teamspieler wie Bajlicz hatten nur zwei Trainings. Aber der Rest hat gepusht, da kann man schon den Lohn dafür erwarten. Ob es gegen ein so gutes Team wie den LASK reichen wird – das weiß man nicht.“

„Das heißt schon was“

Ercan Kara kann die Bedeutung des Erfolgs einordnen: „So hier zu gewinnen, heißt schon was.“

Auch LASK-Trainer Didi Kühbauer gratulierte: „Rapid war insgesamt der verdiente Sieger. Speziell in der ersten Halbzeit hatten wir zu wenig Energie, waren zu weit von den Rapidlern weg und konnten ihre Kombinationen nicht stören.“

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Dieser dominante Start von Rapid begeisterte Kara: „Wir können nicht erwarten, beim LASK so zu spielen und zu gewinnen – wir haben es mit Dominanz geschafft.“

Seinen drei Sitzern wollte der Routinier nicht nachtrauern: „Der Volley ans Lattenkreuz war Pech. Beim zweiten muss ich schneller abschließen. Und beim Kopfball hab’ ich den Ball nicht mehr gut erwischt.“

Aber es kam ja noch der Bolla-Assist zum 1:0: „Wichtig ist, dass wir die Anweisungen vom Trainer umsetzen, auch dran glauben, wenn es mal schwieriger wird und immer dranbleiben.“

Kühbauer-Gespräch mit Ex-Schützlingen  

Nach der Partie folgte ein langes Gespräch von Didi Kühbauer mit Kara und Yusuf Demir.

Kühbauer will nichts zu den Inhalten verraten, Kara sagt: „Wir haben großen Respekt vor dem Trainer, der Yusi und mich weiterentwickelt hat. Bei solchen Gesprächen geht es um das Spiel, aber immer auch um Privates.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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