Zverev bezwingt Bublik und steht im Viertelfinale von Shanghai

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Alexander Zverev steht beim Masters-1000-Turnier in Shanghai im Viertelfinale. Zverev setzte sich nach 2:37 Stunden mit 7:6 (6), 4:6 und 7:6 (1) gegen Alexander Bublik zum ersten Mal auf Hartplatz durch, der sich für den Deutschen bislang als besonders unangenehmer Gegner erwiesen hatte. Im direkten Duell liegt Zverev zwar weiterhin mit 2:3 zurück, konnte aber einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Weltranglistenspitze machen.

Ein Krimi bis zum letzten Tiebreak

Von Beginn an entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem beide Spieler bei eigenem Aufschlag nur wenig zuließen. Beim Stand von 5:5 ließ Zverev eine Breakchance ungenutzt, ehe Bublik bei 6:5 einen Satzball bekam. Der Deutsche wehrte diesen ab und rettete sich in den Tiebreak. Dort erspielte sich der Kasache eine 6:3-Führung und somit drei weitere Satzbälle, doch Zverev bewies erneut starke Nerven, wehrte alle drei ab und sicherte sich den Durchgang mit 8:6 im Tiebreak.

Für einen kurzen Schreckmoment sorgte Zverevs rechter Knöchel. Bei einer Aufschlagbewegung musste der Deutsche schmerzverzerrt seinen Ballwurf abbrechen. Bereits in seinem Auftaktmatch gegen Wu Yibing war er umgeknickt und hatte seither mit Beschwerden zu kämpfen.

Bublik ließ sich den verlorenen ersten Satz deutlich anmerken und haderte mit seiner Box. Anders als bei seinem vorherigen Match gegen Brandon Nakashima, als er nach einem Wutausbruch seinen Schläger zertrümmert und sich an der Hand verletzt hatte, blieb es diesmal jedoch bei verbalem Frust. Im zweiten Satz gelang ihm das entscheidende Break zum 3:2, ehe er den Durchgang mit 6:4 für sich entschied. Zverev wirkte durch seine Körpersprache zunehmend frustriert.

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Am Anfang des Entscheidungssatzes gelang Bublik direkt das Break zum 1:0, Zverev antwortete jedoch umgehend mit dem Re-Break. Bis zum 6:6 haben beide brillant serviert und nicht den Funken einer Break-Chance gelassen, ehe der Deutsche im Tiebreak die Kontrolle übernahm und diesen deutlich mit 7:1 gewann.

Zverev über Knöchelprobleme und Weltranglistenspitze

Nach der Partie sprach Zverev offen über seine Knöchelprobleme: „Leider hat mein Knöchel wieder Probleme gemacht. (…) Das war bis zu einem gewissen Grad auch verständlich, weil ich zuletzt viel Tennis gespielt habe, was wiederum ein gutes Zeichen ist, weil ich gut gespielt habe. Ich spüre meinen Körper zunehmend mehr, bin aber froh, weitergekommen zu sein. Es war ein schwieriges Match, weil Bublik herausragendes Tennis gespielt hat“, erklärte der Deutsche nach seinem Erfolg.

Im Viertelfinale wartet nun der Australier Alex de Minaur. Zugleich steht bereits fest, dass Zverev in den kommenden Wochen erstmals die Nummer eins der Weltrangliste übernehmen wird. Gewinnt er in Shanghai den Titel, reicht ihm in Wien ein Halbfinaleinzug, um die Spitze zu erreichen. „Es ist sehr, sehr besonders“, sagte Zverev über sein bevorstehendes Karrierehoch.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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