Bittere Pleite der Betreiberin von zwei bekannten italienischen Restaurants

Wirtschaft

„Wie aus dem beim Handelsgericht Wien eingereichten Antrag hervorgeht, betrieb die Gesellschaft ursprünglich vier Gastronomiebetriebe. Zwei Lokale mussten bereits zuvor mangels Wirtschaftlichkeit geschlossen werden. Zuletzt wurden auch die beiden verbliebenen Standorte aufgegeben: das “I Terroni„ in der Westbahnstraße 23 und das “I Carusi„ in der Kirchengasse 21, beide im 7. Wiener Gemeindebezirk“, so Creditreform.

Über das Vermögen der De Luca GmbH, Betreiberin mehrerer italienischer Restaurants in Wien, wurde laut Credireform Insolvenz beantragt. Das Unternehmen gibt an, überschuldet und zahlungsunfähig zu sein. Besonders brisant: Erst im März dieses Jahres war ein Sanierungsverfahren mit gerichtlich bestätigtem Sanierungsplan abgeschlossen worden.

Übernahmeverhandlungen gescheitert

Noch bis zuletzt hatte das Unternehmen mit einem potenziellen Käufer verhandelt, der die Lokale übernehmen und weiterführen wollte. Diese Gespräche scheiterten jedoch kürzlich. Eine wirtschaftlich positive Fortführung der gastronomischen Tätigkeit sei nicht mehr möglich, heißt es in der Begründung.

Die Vorgeschichte

Gegen die De Luca GmbH war bereits unter dem Geschäftszeichen 6 S 1 58/25İ ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung anhängig, das am 2. März 2026 durch gerichtliche Bestätigung des Sanierungsplanes beendet wurde. Die Gläubiger hatten damals offenbar einer Quotenregelung zugestimmt und sollten insgesamt 20 Prozent Quote erhalten, davon sechs Prozent als Barquote. Doch diese Zahlungen können nun nicht mehr geleistet werden. Dies sei ein wesentlicher Grund für den neuerlichen Insolvenzantrag, so das Unternehmen.

Personal noch beschäftigt

Die Gesellschaft beschäftigt nach eigenen Angaben noch Personal. Die Kündigung der Mitarbeiter obliegt dem noch zu bestellenden Insolvenzverwalter. Mietrechte bestehen keine mehr, sämtliche Lokale wurden an die Vermieter zurückgestellt.

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Den gesetzlich vorgeschriebenen Kostenvorschuss in Höhe von 4.000 Euro hat die Schuldnerin bar beim Gericht eingezahlt.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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