Globales Innovationsranking: Warum sich Österreich verbessert hat

Wirtschaft

Österreich hat im Ranking der innovativsten Länder der Welt gegenüber dem Vorjahr einen Platz gutgemacht. Im aktuellen „Global Innovation Index 2026“ der UNO-Organisation für geistiges Eigentum (WIPO) liegt Österreich auf Rang 18 von 139 Volkswirtschaften. Die innovativsten Länder bleiben laut WIPO die Schweiz, Schweden und die USA, Südkorea sowie Singapur. Deutschland landet auf Rang 11. 

Bei den Innovationsergebnissen, etwa wissenschaftliche Publikationen und Patente, verbesserte sich Österreich laut Patentamt von Rang 21 auf 17. Bei den Investitionen in Forschung und Entwicklung, bei internationalen Patentanmeldungen sowie bei wissenschaftlichen Publikationen aus öffentlicher Forschung und Industrie landet Österreich sogar jeweils in den Top 10.

Bei den Rahmenbedingungen für Innovation gibt es hingegen einen Rückfall von Platz 17 auf 19.

Verbesserungspotenzial bei finanzieller Verwertung

Verbesserungspotenzial sieht der Index bei der finanziellen Verwertung. Das betreffe wie schon in den Vorjahren sowohl die Verfügbarkeit von Risikokapital als auch die Intensität von immateriellen Vermögenswerten und Zahlungen für geistiges Eigentum, heißt es in der Aussendung. 

„Der Global Innovation Index bestätigt, dass unsere Investitionen in Innovation nachweislich Wirkung zeigen“, wird Innovationsminister Peter Hanke (SPÖ) zitiert. „Jetzt geht es darum, auch beim Risikokapital stärker zu werden und mehr davon für heimische Innovationen zu mobilisieren.“ Für Patentamt-Präsident Stefan Harasek zeigt der Index auch, „woran wir noch arbeiten müssen – vor allem daran, innovative Ideen noch stärker wirtschaftlich zu nutzen.“

Positiv entwickelte sich laut Patentamt die Annahme neuer Technologien. Der Einsatz von Robotern stieg von 2015 bis 2025 um etwa zehn Prozent pro Jahr, während der Anteil von Elektrofahrzeugen jährlich um fast 50 Prozent zunahm.

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KI treibt Einsatz von Risikokapital in die Höhe

Künstliche Intelligenz (KI) treibt den Einsatz von Risikokapital in die Höhe, wie die WIPO berichtet: Die Summe für innovative Start-ups und Geschäftsideen stieg 2025 um 28 Prozent auf 510 Milliarden Dollar (448,23 Mrd. Euro).

Das sei der stärkste jährliche Zuwachs seit 2021. Auf KI entfielen 53 Prozent des weltweiten Risikokapitals, und im ersten Halbjahr 2026 seien es sogar 77 Prozent gewesen. Insgesamt dürften die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in diesem Jahr um 3,6 Prozent auf 3,4 Billionen Dollar wachsen, so die WIPO.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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