Die Wandlung des FC Wacker: Vom Chaosklub zum Aushängeschild

Sport

Es ist noch gar nicht lange her, da machten in Tirol alle einen weiten Bogen um den FC Wacker Innsbruck. Der Traditionsverein war hierzulande verschrien als Chaos-Klub, der die Selbstdarsteller, Scharlatane und Blender nur so anzog.

Seit den 1990er-Jahren landeten ein Präsident und ein Manager im Häfn, zwei Mal musste der Klub Konkurs anmelden und von unten anfangen. Zuletzt im Jahr 2022, als der FC Wacker nach dem Zwangsabstieg in der 5.Liga aufschlug.

Die vielen Skandale und die chronischen finanziellen Troubles trugen dazu bei, dass die Tiroler Wirtschaft bei diesem Verein lange Zeit nicht am Ball sein wollte – was natürlich die Finanzlage und den Status des FC Wacker nicht besser machte.

Imagewandel

Mittlerweile erhält der zehnfache Meister eine Rückendeckung, die er in dieser Form noch nie genoss. Seit dem Zwangsabstieg und dem Neustart in der 5. Liga hat der FC Wacker einen Imagewandel vollzogen und eine Fußball-Euphorie entfacht. 

Als Zweitligist wohlgemerkt: Das Match gegen Salzburg war schon einen Monat vor dem Anpfiff (16.10.) ausverkauft, auch im Cup gegen WSG Tirol (28.10.) erwartet sich Wacker ein volles Haus.

Der FC Wacker steht dank der strategischen Kooperation mit Los Angeles FC und dem FC Bayern München finanziell auf stabilen Füßen und kann endlich wieder langfristige Pläne und Ziele verfolgen.

Das Konzept hat auch die Tiroler Wirtschaft überzeugt. Im VIP-Klub werden seit Monaten Persönlichkeiten gesichtet, die früher keinen Fuß ins Stadion setzten. Nun formieren sich einige von ihnen zu einem Strategie- und Wirtschaftsbeirat.

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Nachhaltig erfolgreich

Als Sprecher des sechsköpfigen Beirats fungiert Manfred Pletzer, der den FC Wacker auch als Sponsor (iDM) unterstützt. „Der eingeschlagene Weg des FC Wacker Innsbruck ist durch die Kooperation mit LAFC und FC Bayern sehr erfolgsversprechend. Als Tiroler Wirtschaft wollen auch wir einen Beitrag leisten, damit dieser Traditionsverein nachhaltig erfolgreich sein kann und eine wesentliche Rolle für den Tiroler Fußballnachwuchs einnimmt.“

Hannes Rauch darf sich auf die schwarz-grünen Fahnen heften, 2022 den FC Wacker in einer schier aussichtslosen Situation übernommen zu haben. „Das war ein Himmelfahrtskommando“, erklärt der Präsident. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Strategie- und Wirtschaftsbeirat ein so hochkarätig besetztes Gremium für den FC Wacker Innsbruck gewinnen konnten. 

Ein Mastermind im Hintergrund ist Lukas Grether, dessen Funktionen gar nicht auf eine herkömmliche Visitenkarte passen. Der Deutsche ist Managing Director International LAFC und Geschäftsführer der Schwarz-Grün Marketing GmbH sowie der Schwarz-Grün Sport GmbH und hat maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des FC Wacker:

 “Es ist uns ein zentrales Anliegen, die Tiroler Wirtschaft noch stärker an den FC Wacker Innsbruck zu binden und gemeinsam Verantwortung für die Zukunft des Klubs zu übernehmen. Wie auch bei unseren Partnerclubs setzen wir dabei gezielt auf die lokale Expertise renommierter Unternehmerinnen und Unternehmer vor Ort.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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