
Von Lukas Bergmann
Die Vorfreude auf die Regionalliga war immens in Wienerberg. Mittlerweile holte Wienerberg aber der Alltag ein. Während das 0:3 gegen Rapid im ÖFB-Cup respektabel war, setzte es in der Liga herbe Niederlagen. 0:5 zu Hause gegen Marchfeld, ein 3:0 gegen Horn, ein knappes 3:4 gegen Traiskirchen und zuletzt ein deutliches 2:5 auswärts in Oberwart.
Nach vier Spielen stehen null Punkte und eine Tordifferenz von -12 zu Buche. Der schwierige Start in die Saison war für den sportlichen Leiter der Wienerberger, Christian Schmid, leider vorprogrammiert: „Nachdem wir die Auslosung gesehen haben, wussten wir, dass wir wohl nach den ersten Spielen mit wenigen Punkten dastehen werden.“ Der Grund dafür ist auch eindeutig: „Wir spielen hauptsächlich mit Amateuren, die nur die Aufwandsentschädigung von 720 Euro bekommen. Wenn man sich dann die Kader von Traiskirchen oder anderen Mannschaften anschaut, dann ist es klar, dass wir hier Schwierigkeiten haben werden.“
Aber Schmid gibt sich kämpferisch: „Natürlich wollen wir den Klassenerhalt schaffen, aber nicht um jeden Preis. Die finanzielle Gesundheit des Vereins ist nämlich genauso wichtig. Demnächst werden aber Spiele kommen, in denen wir realistischere Chancen auf einen Sieg haben werden.“ Es wird sich zeigen, wie sich der SV in der Regionalliga schlagen wird.
Source:: Kurier.at – Sport



