Formel 1: Die Gewinner und Verlierer von Zandvoort

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Es war ein turbulenter Abschied von Zandvoort. Ein letztes Mal wurde der Grand Prix der Niederlande ausgetragen. Während das Rennen von Lokalmatador Max Verstappen sehr früh endete, gewann Lando Norris nach seinem Sieg in Ungarn das nächste Rennen. WM-Leader Kimi Antonelli baute seinen Vorsprung in der WM aus.

Das waren die Gewinner und die Verlierer des Sonntags.

Minus: Max Verstappen

Es hätte das Wochenende von Max Verstappen werden sollen. Am Donnerstag gab der Lokalmatador bekannt, dass er bis Ende 2030 bei Red Bull bleiben wird, am Sonntag waren die Tribünen orange gefärbt. Doch der Arbeitstag von Verstappen dauerte nicht einmal eine Runde. Auf noch feuchtem Asphalt verlor der Niederländer in der letzten Kurve die Kontrolle über seinen Red Bull und schlug frontal hart in der Wand ein. Das Auto wurde quer über die Fahrbahn zurückgeworfen und komplett zerstört. Nach bangen Momenten meldete sich der 28-Jährige am Funk: „I’m okay“.

Nach dem Rennen erklärte Verstappen: „Ich dachte, dass die Linie schon trocken war, aber ich hatte doch keinen Grip. Der Einschlag war schon heftig. Aber prinzipiell war das kein gutes Wochenende für uns. Wir waren viel zu langsam.“ Viel Glück hatten die nachfolgenden Autos, die den herumfliegenden Teilen ausweichen konnten. Das Rennen wurde mit der Roten Flagge unterbrochen. Erst nach 35 Minuten ging es mit dem Re-Start weiter.

Plus: Lando Norris

Natürlich gibt es für den Sieger ein Plus. Der Brite fuhr fast fehlerfrei und setzte sich mit zwei Boxenstopps gegen Antonelli (drei Stopps) durch. In der WM-Wertung rückte er auf Rang vier auf. „Wir haben uns das Rennen gut eingeteilt“, sagte Norris, der an die WM keinen Gedanken verschwenden will. „Wir müssen noch viel lernen und kühlen Kopf bewahren.“

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Plus: Kimi Antonelli

Zwischendurch sah der 19-jährige Italiener wie ein Sieger aus, doch mit den harten Reifen verlor er an Grip und musste noch einmal an die Box. Dennoch: Mit Rang zwei baute er seinen Vorsprung in der WM aus. Antonelli bedankte sich bei seinem Teamkollegen Russell. Dieser hatte den deutlich schnelleren Antonelli zehn Runden vor Schluss vorbeigelassen.

In zwei Wochen startet Antonelli in sein Heimrennen in Monza. Allerdings wird er drei Startplätze nach hinten versetzt, da Teile der Antriebseinheit getauscht werden müssen. „Je näher der Titel kommt, desto schwerer wird es für ihn werden“, sagte Sky-Experte Nico Rosberg. „Aber Kimi hat ein solides Umfeld. Das tut ihm sicher gut.“

Minus: Das Ende von Zandvoort

Der Grand Prix am Sonntag war der vorerst letzte in den Niederlanden. Schade, der Kurs liegt idyllisch in den Dünen, die Fans kamen (auch dank Max Verstappen) in Strömen, die Stimmung war stets prächtig.

Plus: Rennspannung

In Zandvoort ist das Überholen auch mit den Autos des 26er-Jahrgangs sehr schwer. Doch diesmal entwickelte sich ein spannendes Rennen.

Minus: Wettervorhersage

Das Rennen werde auf trockener Straße stattfinden, war am Vormittag noch klar. „Regenwahrscheinlichkeit 10 Prozent“ hieß es eine Stunde vor Rennstart. „100 Prozent“ wenige Momente später. Es schüttete.

Plus: Kampf um Rang drei

Spektakulär bis in die letzte Kurve kämpfte George Russell mit Lewis Hamilton um den Platz auf dem Podest. Plötzlich mischte auch Charles Leclerc mit. Russell setzte sich durch.

Minus: Williams

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Source:: Kurier.at – Sport

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